Würth transformiert Lieferanten- Etiketten mit NiceLabel

Herausforderungen

  • Ineffizienter Etikettierungsprozess für Lieferanten
  • Eigens erstelltes Etikettierungssystem erschwerte den IT-Support
  • Etikettenfehler führten zu Produkt-Umetikettierungen und Verzögerungen beim Versand

Die Lösung

  • Web-Druck und Label Cloud für Lieferanten-Etiketten
  • Vollständige SAP-Integration
  • WS1-fähiges Etikettierungssystem

Vorteile

  • 180 Lieferanten in 15 Ländern setzen heute das NiceLabel System ein
  • Zentralisierte Benutzerverwaltung und Aufzeichnungen sorgen für einen klaren Überblick
  • Höhere Flexibilität durch schnellere Etikettenänderungen
  • Schnelleres Onboarding neuer Lieferanten

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Einführung eines effizienten und präzisen
Lieferanten-Etikettierungsprozesses

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Würth nutzt NiceLabel, um einen standardisierten Prozess für die Etikettierung durch Lieferanten zu gestalten.

Hintergrund

Die Würth-Gruppe ist globaler Marktführer in ihrem Kerngeschäft – dem Verkauf von Befestigungs- und Montagetechnik. Sie besteht derzeit aus mehr als 400 Unternehmen in über 80 Ländern mit über 77.000 Mitarbeitern. 1994 gründete die Gruppe Würth IT, einen globalen IT-Dienstleister, der Support für alle 400+ Unternehmen in 80 Ländern bietet. Das Ziel von Würth IT besteht darin, in moderne Systeme und innovative Lösungen zu investieren, mit denen die Prozesse der Gruppe digitalisiert werden können.Zu diesem Zweck hat Würth IT Würth System One (WS1) eingeführt, ein auf SAP basierendes Enterprise-Resource-Planning-System. WS1 bildet die Grundlage für die Unternehmensführung der Würth-Gruppe und bietet Schnittstellen zu einer Reihe von Unterstützungssystemen, in in den Bereichen Logistik und Produktion zum Einsatz kommen, was auch die Etikettierung mit einschließt.Mit der Zeit wird die gesamte Gruppe dieses System nutzen. 

Branche: Fertigung
Lösung: NiceLabel LMS

Herausforderungen

Altsystem erschwert die Etikettierung durch Lieferanten

Würth IT wollte die Etikettierung standardisieren, doch das alte Etikettierungssystem brachte zahlreiche Schwierigkeiten mit sich. „Wir hatten eine Etikettierungslösung, die von einem kleinen Unternehmen mit nur wenigen Mitarbeitern für uns angefertigt wurde“, erklärt Simon Koch, Projektleiter/Manager. „Das System basierte auf einer von ihnen programmierten Etikettierungssoftware. Es bestand aus einer lokal installierten Datenbank, einer Etikettendesign-Software und einer Etikettendruck-Schnittstelle. Alles wurde lokal von CDs installiert, und jedes Mal, wenn es ein Software-Update gab, mussten wir neue CDs mit den Updates an alle unsere Lieferanten senden.“

Diese Abläufe stellten das IT-Team von Würth vor zahlreiche Herausforderungen. Erstens war es durch den manuellen Aktualisierungsprozess unmöglich, zu erkennen, welche Etikettensoftware-Version die einzelnen Lieferanten von Würth verwendeten. „Bei einer derart großen Anzahl von Benutzern war es unmöglich zu verfolgen, wer welche Version des Systems verwendete“, erklärt Simon. „Einige CDs mit Updates gingen beim Versand verloren und einige Partner verwendeten daher weiterhin veraltete Versionen.“

Zweitens war es ausgesprochen schwierig, Support für das eigens entwickelte System zu leisten. Der ursprüngliche Programmierer war nicht mehr im Unternehmen, weswegen ein Großteil der Systemkenntnisse nicht mehr verfügbar waren. Die Firma, die die Software entwickelt hatte, war in der Zwischenzeit von einem anderen Softwareunternehmen übernommen worden und existierte technisch gesehen nicht mehr. Dies führte zu weiteren Bedenken im Hinblick auf die Fähigkeit, in Zukunft Support für die Plattform zu leisten.

Außerdem hatte Würth mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, die typisch für Altsysteme sind. Es kam zu falsch angebrachten Etiketten, die eine Neuetikettierung von Produkten erforderlich machten, was wiederum zu Verzögerungen beim Versand führte. Zu weiteren Verzögerungen kam es aufgrund fehlender Daten.

All diese Entwicklungen führten Würth zu dem Schluss, dass eine andere Etikettierungslösung erforderlich war. Die Anforderungen waren sehr klar. „Wir wollten ein rund um die Uhr verfügbares System mit zentralisierter Datenbank, das wir unseren Lieferanten ohne Installation zur Verfügung stellen konnten und das Kompatibilität mit verschiedenen Druckermarken und -modellen bot“, erinnert sich Simon. Für die Akzeptanz seitens Lieferanten war es entscheidend, dass das neue Etikettierungssystem Unterstützung für die vorhandene Druckinfrastruktur der Lieferanten bot.

Jedes Mal, wenn es ein Software-Update gab, mussten wir neue CDs mit den Updates an alle unsere Lieferanten senden.

Simon Koch,
Projektleiter/Manager

Die Lösung

Von manuellen Updates zum nahtlosen Webdruck

Würth implementierte die NiceLabel Web-Printing-Lösung für die Lieferanten-Etikettierung. Sie wird von rund 180 Lieferanten in 15 Ländern genutzt. „Unsere Lieferanten waren mit dem alten System unzufrieden“, kommentiert Simon. „Sie wussten, dass es nicht optimal war.“ Durch Verwendung einer Logik, die der im alten System verwendeten ähnelte, konnte NiceLabel einen reibungslosen Übergang zum neuen System gewährleisten. Das System enthält 10 Etiketten-Layouts, die in Zusammenarbeit mit NiceLabel erstellt wurden. September 2018 druckten die Lieferanten von Würth über die Web-Printing-Lösung von NiceLabel ca. 8,5 Millionen Etiketten pro Jahr.

Wenn wir heute Etikettenänderungen vornehmen, werden sie sofort bereitgestellt, sodass die Etiketten unserer Lieferanten immer auf dem neuesten Stand sind.

Simon Koch,
Projektleiter/Manager

Vorteile

Schnellere Etikettenänderungen führen zu größerer Agilität

Die Einführung einer webbasierten, standardisierten Lösung hatte erhebliche positive Auswirkungen auf die Flexibilität von Würth. Mit einer zentralen Datenbank, die sämtliche Etiketteninformationen enthält, kann Würth sicherstellen, dass Änderungen schnell innerhalb des gesamten Lieferantennetzwerks übermittelt werden. „Wenn wir heute Etikettenänderungen vornehmen, werden sie sofort bereitgestellt, sodass die Etiketten unserer Lieferanten immer auf dem neuesten Stand sind“, erklärt Simon. „Das ist der größte Vorteil des neuen Systems. Wir können sehr schnell reagieren und Änderungen schneller umsetzen.“

Zentralisierung verschafft einen klaren Überblick

Würth IT profitiert außerdem von zentralisierter Benutzerverwaltung und Datenaufzeichnung. Die Mitarbeiter haben immer einen vollständigen Überblick über die Lieferanten, die auf das System zugreifen, sowie einen vollständigen Druckverlauf. Die Web-Printing-Lösung stellt außerdem sicher, dass Benutzer immer die richtige Version der Etikettierungslösung verwenden.

Schnelleres Onboarding neuer Lieferanten

Außerdem hat NiceLabel Würth dabei geholfen, den Onboarding-Prozess für Lieferanten zu verbessern. „Lieferanten arbeiten gern zuerst mit einer Testversion, um zu prüfen, ob die Software mit ihrer internen Infrastruktur funktioniert“, erklärt Simon. Durch Nutzung der Cloud-Version der NiceLabel Plattform können Lieferanten auf einfache Weise auf das System zugreifen, um sich vor Implementierung einer privaten Cloud in vollem Umfang mit deren Funktionalität vertraut zu machen. „Mit Cloud brauchen sie nur 5 Minuten, um auf die Plattform zuzugreifen, und wenn sie sich danach entscheiden, damit zu arbeiten, können wir sie auf unser privates Cloud-System umleiten“, erklärt er.

Der Wechsel von einer CD-basierten auf eine webbasierte Installation hat Würth IT erheblich entlastet.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Lieferanten-Etikettierung

Simon erklärt, warum ein reibungsloser Onboarding-Prozess für Lieferanten für die Geschäftsabläufe von Würth so wichtig ist. „Aus Einkaufssicht besteht unser Ziel immer darin, dass die Lieferanten die Waren so an uns liefern, dass wir sie direkt verkaufen können – in unseren Würth-Kartons verpackt und mit unseren Etiketten gekennzeichnet. Je leichter wir es ihnen machen, unsere Etiketten zu drucken, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie das System nutzen und Waren gemäß unseren Vorgaben an uns versenden.“ Die NiceLabel Lösung macht den Onboarding-Prozess für Lieferanten schnell und unkompliziert. „Mit NiceLabel reicht ein Anruf mit Angabe der Kontaktinformationen, und eine halbe Stunde später hat der Lieferant Zugriff auf die Plattform, kann Etiketten drucken und ist in der Lage, Waren wie gewünscht an uns zu liefern.“ In Zusammenarbeit mit Würth IT hat NiceLabel auch andere Etikettendrucklösungen entwickelt, die den Anforderungen von Würth an die Etikettierung von Kartons und Regalen entsprechen.

Vollständige SAP-Integration für einfachen Druck von Kartonetiketten

Um den Etikettendruck-Anforderungen von Würth zu entsprechen, entwickelte das NiceLabel Team eine Integration mit Würths WS1-System, das auf SAP basiert. Der Druck kann auf drei Arten ausgelöst werden: über die SAP-GUI, über einen mobilen Drucker oder durch Starten einer NiceLabel Druckmaske und Datenübertragung durch die SAP-GUI. Diese Integration macht NiceLabel zu einer WS1-fähigen Lösung, die implementiert werden kann, um die Etikettierungsanforderungen aller Unternehmen der Würth-Gruppe zu erfüllen, sobald diese auf das zugelassene WS1-System umgestellt werden.

Das ORSY®-System von Würth

Das preisgekrönte ORSY-Regalsystem ist ein Service, den Würth den Filialen seiner Einzelhandelskunden zur Verfügung stellt. Würth liefert die Metallregale an seine Kunden, in deren Geschäften oder Lagern sie aufgestellt und anschließend mit Würth-Produkten bestückt werden. Die Vertriebsmitarbeiter von Würth übernehmen den gesamten Installations- und Einrichtungsprozess, einschließlich des Druckens der Würth-Etiketten (ein Verfahren, das als Signieren bezeichnet wird) und deren Anbringung an den Regalen. Da diese Installation jedoch vor Ort durchgeführt wird, können die Mitarbeiter nicht immer online sein, wenn sie Etiketten drucken müssen. Daher verwenden sie mobile Drucker, um Etiketten direkt beim Kunden drucken zu können. Das NiceLabel Team hat eine Version der Etikettierungssoftware konfiguriert, welche auf eine lokale SQL-Datenbank zugreift und ein Update-Tool nutzt, um die Informationen für die Online-Druck-Datenbank zu aktualisieren. Die Nutzung einer Offline-Lösung auf Basis der NiceLabel Software hat ihre Vorteile. „Die Dinge funktionieren viel reibungsloser als früher“, kommentiert Simon. „Unsere Außendienstmitarbeiter haben jetzt Zugriff auf Funktionen in der NiceLabel Software, mit denen sie Etiketten schneller drucken können als mit dem alten System.“

Blick in die Zukunft

Seit 2010 arbeitet Würth IT mit NiceLabel an der Entwicklung einer globalen Plattform für die Etikettierung, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Gruppe gerecht werden wird. Der Grundstein dafür, NiceLabel als offizielle Etikettierungsplattform für die gesamte Würth-Gruppe zu nutzen, ist bereits gelegt.

Unsere Außendienstmitarbeiter haben jetzt Zugriff auf Funktionen in der NiceLabel Software, mit denen sie Etiketten schneller drucken können als mit dem alten System.“

Simon Koch,
Projektleiter/Manager

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