Unterstützung für Boehringer Ingelheim bei der Entwicklung eines globalen, standardisierten Etikettierungsprozesses.

Herausforderungen

  • Kein global standardisierter Etikettierungsprozess
  • Viele verschiedene Etikettiersysteme, Etikettenvorlagen und Etikettierungsprozesse
  • Manueller Prozess für die Implementierung von Etikettenänderungen und Qualitätskontrolle
  • Umfassende Etiketten-Historie benötigt
  • Single Source of Truth für Etikettendaten benötigt

Lösung

  • NiceLabel Labelmanagementsystem (LMS)
  • Integration mit SAP ECC unter Anwendung des NiceLabel-ABAP-Pakets

Vorteile

  • Schnellere Bearbeitung von Änderungsanfragen
  • Nahtlose Integration in SAP für Single Source of Truth
  • Deutlich geringeres Fehlerrisiko
  • Globales Etikettierungs-Tool, das einen standardisierten Etikettierungsprozess unterstützen kann

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Hintergrund

Boehringer Ingelheim ist ein 1885 gegründetes Pharmaunternehmen in Familienbesitz. Es gehört mit rund 50.000 Mitarbeitern zu den Top 20 Unternehmen der Pharmaindustrie. Boehringer Ingelheim hat drei Geschäftsbereiche: Humanpharmazeutika, Tiergesundheit und Biopharmazeutika.

Die globale IT-Abteilung von Boehringer Ingelheim ist für die Auswahl der besten digitalen Technologie verantwortlich, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens verwendet werden kann. Jeder der über 80 Produktionsstandorte des Unternehmens kann sich für die Nutzung der von der globalen IT-Abteilung empfohlenen und unterstützten Lösungen entscheiden. In Bezug auf die Etikettierung wird an diesen Standorten die gesamte Bandbreite an Etiketten hergestellt - von Karton-, Paletten- und Versandetiketten über Chemikalien- und Material-Etiketten, 1- und 2D-Barcodes bis hin zu RFID. An nur einem Produktionsstandort in Sant Cugat (Spanien) werden sieben Verpackungsstraßen betrieben, in denen täglich 4.000-5.000 Etiketten produziert werden.

Herausforderungen

Kein global standardisierter Etikettierungsprozess

Eine der größten Herausforderungen, mit denen sich die globale IT-Abteilung auseinandersetzen muss, ist das breite Spektrum unterschiedlicher, sich im Besitz oder unter der Kontrolle des jeweiligen Unternehmens befindlichen Etikettierlösungen. “Wir hatten viele verschiedene Etikettenvorlagen und Etikettierungsprozesse und eine Menge unterschiedlicher Etikettierungs-Tools,” erklärt Pierre Rahm, IT Operations Services bei Boehringer Ingelheim.“ Die Produktionsstandorte verwenden SAP-Formulare, Interactive Forms, SAPScript, SmartForms und sogar PowerPoint.” Diese heterogene Etikettierlandschaft hat die Umsetzung von Etikettenänderungen zu einem Alptraum gemacht. “In der Vergangenheit war es wirklich stressig, ein Etikett zu ändern, auch wenn es sich nur um ein Feld handelte,” erinnert sich Pierre.

Einhaltung lokaler Anforderungen

“Steigende Kundenanforderungen, wie beispielsweise Vorlagenanfragen über viele Länder hinweg, veranlassten uns dazu, unseren Etikettengestaltungsprozess zu überdenken und Wege zu finden, um Etiketten flexibler und effizienter zu ändern,” so Pierre. Die Kundenanforderungen konnten von speziellen Barcode-Typen über verschiedene Sprachen bis hin zu Etiketteninformationen und variierende Formate für Verfalls- und Herstellungsdaten reichen.

Notwendigkeit eines digitalen Qualitätssicherungsprozesses

Die Verwendung von althergebrachten Systemen, die nicht für die Etikettenerstellung ausgelegt sind, machte die Qualitätssicherung ebenfalls zu einer Herausforderung. Die Produktionsstandorte, die aus PowerPoint heraus druckten, generierten hiermit beispielsweise eine ganze Reihe von Behelfslösungen, um Etiketteninformationen zu schützen und unbefugte Änderungen zu verhindern. Sie führten ein“Sechs-Augen-Prinzip” ein, was bedeutete, dass 3 Personen die Etiketten prüfen mussten, um sicherzustellen, dass diese korrekt waren. Diese Art von Verfahren war notwendig, um Fehler zu finden, jedoch war dies auch sehr arbeitsintensiv und zeitaufwändig.

Ein System mit Analysen und Berichterstellung wurde benötigt

Das Fehlen von Analysen und Berichten war eine weitere Herausforderung. “Wir hatten keinen Überblick darüber, wer welches Etikett zu welcher Zeit druckte. Wenn Sie Chemikalien und Pharmazeutika herstellen, ist es wirklich schwierig, alle diese Dinge in einem Standard-ERP-System zu erfassen.”

ERP-Integration wurde benötigt

Boehringer Ingelheim wünschte sich auch ein größeres Maß an Integration mit den internen ERP-Systemen. Dieses würde es ihnen ermöglichen, eine Single Source of Truth zu erhalten, Datenredundanzen zu eliminieren und variable Daten auf ihre Etiketten aufzunehmen. “Wir wollten weg von Etiketten, die mehr oder weniger in SAPscript programmiert (hart-kodiert) waren”, äußert sich Pierre. “Wir führen derzeit an allen Standorten unser globales SAP-System ein, daher ist es sinnvoll, auch ein globales Tool für die Etikettierung einzuführen, nämlich NiceLabel LMS,” so Pierre Rahm.

Zurzeit führen wir an allen Standorten unser Global SAP-System ein, daher macht es Sinn, auch ein globales Tool für die Etikettierung einzuführen, und das ist NiceLabel LMS.

Pierre Rahm,
IT Operations Services bei Boehringer Ingelheim

Lösung

Boehringer Ingelheim nutzt das vollständige Spektrum des NiceLabel Etikettenmanagement-Systems (LMS). Der integrierte Etikettendesigner kommt bei der Erstellung von Etikettenvorlagen zum Einsatz. Das Dokumentenmanagement-System ermöglicht es dem Unternehmen, seine manuellen Qualitätskontrollverfahren durch einen vollständig digitalisierten Qualitätssicherungsprozess zu ersetzen. Dies sorgt für die nötige Sicherheit, die nötigen Genehmigungs-Workflows sowie einen vollständigen Etikettenänderungs- und Druckverlauf. Das Etikettenmanagement-System ist mit dem ERP-System des Unternehmens (SAP ECC) integriert, was eine zentralisierte Aktualisierung von Etikettendaten ermöglicht.

Für jede seiner 3 Regionen, die EU, Süd- und Nordamerika und Asien (wobei lediglich die EU implementiert wurde) verwendet Boehringer Ingelheim eine dreistufige Landschaft, die aus einem Entwicklungssystem (DEV), einem Validierungssystem (QAZ) für die Qualifizierung aller Komponenten und einem Produktionssystem (PRD) besteht. Der Designer läuft auf Citrix, so dass die lokale Installation des Designers vermieden werden kann. “Es gibt keine lokalen Installationen, also muss die IT keinen Kontakt zu lokalen PCs haben. Es war zu Beginn eines unserer vorrangigen Ziele, jeden Aspekt des Systems auf Servern zu installieren, so dass jeder Anwender die Möglichkeit hat, von jedem PC aus auf das System zuzugreifen,” sagt Pierre.

Zunächst hat Boehringer Ingelheim das NiceLabel-Etikettenmanagementsystem an den Produktionsstandorten in Ingelheim und Sant Cugat implementiert. Die Ausweitung auf die anderen Standorte ist im Laufe der Jahre 2019 und 2020 geplant. Die nächsten Produktionsstandorte für die Implementierung sind Dortmund und Koropi (Griechenland). Die bevorstehenden Implementierungen erfolgen für Nicht-Produktionsprozesse, z. B. für Lager und Qualitätsmanagement.

Es gibt keine lokalen Installationen, also muss die IT keinen Kontakt zu lokalen PCs haben.

Pierre Rahm,
IT Operations Services bei Boehringer Ingelheim

Vorteile

Schnellere Bearbeitung von Änderungsanforderungen

Änderungsanfragen können im Gegensatz zu vorher jetzt wirklich schnell bearbeitet werden. “Der größte Vorteil ist, dass wir nicht länger dieses umfangreiche Änderungsverfahren mit der Dokumentation haben. Mit NiceLabel verfügen wir über ein vollständiges Etikettenmanagement im Dokumentenmanagementsystem.” Da der Workflow für die Qualitätssicherung nun ein integraler Bestandteil des Etikettenmanagementsystems ist, kann Boehringer Ingelheim wertvolle Zeit und Ressourcen einsparen, die zuvor für manuelle Qualitätssicherungsaufgaben aufgewendet werden mussten.

Nahtlose SAP-Integration mit dem NiceLabel ABAP-Paket

Boehringer Ingelheim hat auch vom NiceLabel-ABAP Paket profitiert, das den Integrationsprozess erheblich vereinfacht und beschleunigt. “Es war ein großer Vorteil für uns, das ABAP-Paket zu erhalten. Damit waren wir in der Lage, die Etikettierungsschnittstelle schnell in unserem SAP-System einzuführen. Beim Durchlaufen einiger Tests mit unseren derzeitigen Systemen funktionierten sie unter Anwendung der Automation zusammen mit NiceLabel so gut, dass dieser Integrationsaspekt einer unserer größten Antreiber war.”

Deutlich geringeres Fehlerrisiko

Die Integration mit Stammdaten gibt Boehringer Ingelheim die begehrte Single Source of Truth; allein das Wissen, dass die variable Daten korrekt sind, reduziert das Risiko von Etikettierungsfehlern. “NiceLabel als Druck-Tool und das ERP-System als Druckauslöser zu haben, ist wirklich die ideale Lösung,” kommentiert Pierre. Boehringer Ingelheim hat ebenfalls von der Flexibilität des NiceLabel Application Builder profitiert, der den Entwurf eigener Druckapplikationen ermöglicht. “Wir waren erfreut zu sehen, dass es möglich ist, Benutzeroberflächen und vollständige Druckapplikationen innerhalb des LMS-Systems von NiceLabel zu erstellen. Das war erfreulich und die Implementierung verlief wirklich gut. Vom technischen Standpunkt aus ist es hervorragend, diese Möglichkeit über die einfache Etikettengestaltung hinaus zu haben.” Angesichts des Ansatzes von Boehringer Ingelheim zur digitalen Transformation der Etikettierung kommentierte der NiceLabel Vice President of Marketing, Ken Moir: “Es ist großartig zu sehen, wie Boehringer Ingelheim das gesamte Spektrum unseres Etikettenmanagementsystems nutzt. Sie blicken auf eine große Erfolgsgeschichte bei der Auswahl der besten IT-Systeme für ihr Unternehmen zurück. Wir freuen uns daher, dass sie NiceLabel als ihr globales Etikettierungssystem ausgewählt haben.”

Der größte Vorteil ist, dass wir nicht länger dieses umfangreiche Änderungsverfahren mit der Dokumentation haben. Mit NiceLabel steht uns das vollständige Etikettenmanagement im Dokumentenmanagementsystem zur Verfügung.

Pierre Rahm,
IT Operations Services bei Boehringer Ingelheim

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